Am vergangenen Freitag veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Todesursachenstatistik für 2025. Bereits zum dritten Mal in Folge ist die Zahl der Sterbefälle gesunken. Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben weiterhin die häufigste Todesursache in Deutschland, auch wenn die Zahl der daran Verstorbenen erneut zurückgegangen ist.
Mit rund 1,01 Millionen Todesfällen sind im vergangenen Jahr 0,1 Prozent weniger Menschen verstorben als noch im Jahr 2024. 334.100 Menschen starben 2025 an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das entspricht einem Rückgang von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 6,7 Prozent im Vergleich zu 2022. Deutlich zurück gingen dabei Todesfälle durch Herzinfarkte – bei Männern und Frauen fast gleichermaßen.
Auch zerebrovaskuläre Krankheiten, wie beispielsweise Schlaganfälle und Hirnblutungen, nahmen als Todesursache ab. Seit 2022 konnte bei Männern ein Rückgang um 4,6 Prozent und bei Frauen ein Rückgang um 7,7 Prozent beobachtet werden.
Krebs auf Platz zwei
Im Jahr 2025 verstarben 228.800 Menschen an bösartigen Neubildungen (Krebs). An dritter Stelle stehen Erkrankungen des Atmungssystems (81.200 Todesfälle). Auf die drei häufigsten Todesursachengruppen entfielen damit fast zwei Drittel aller Sterbefälle.
Unterschiede nach Geschlecht
Die Rangfolge der Todesursachen unterscheidet sich je nach Geschlecht. So gilt bei Frauen als häufigste Todesursache Demenz mit 7,7 Prozent (39.200), gefolgt von chronischer ischämischer Herzkrankheit mit 5,8 Prozent (29.400) und Herzinsuffizienz mit 4,3 Prozent (21.900).
Männer starben mit 7,7 Prozent (38.700) am häufigsten an chronischer ischämischer Herzkrankheit, 5,2 Prozent (26.200) waren auf bösartige Neubildungen der Bronchien und der Lungen zurückzuführen und 4,8 Prozent (23.800) verstarben an akutem Myokardinfarkt (Herzinfarkt).

